Produktionsprozess
In der Lackherstellung ist ein genauer Prozessablauf festgelegt. Die Reihenfolge der Prozessschritte ist in der Regel immer die gleiche. Je nach Lackmaterial können aber einzelne Verfahrensschritte fehlen. Zum Beispiel entfällt bei Klarlacken die Dispergierung.
Am anschaulichsten lässt sich die Prozesskette am Beispiel bunter Decklacke darstellen. Sie beginnt mit dem Bereitstellen der pulverförmigen Rohstoffe (Pigmente, Füllstoffe) in der für den Ansatz benötigten Menge. Flüssige Rohstoffe wie Bindemittel, Wasser und Lösemittel werden direkt in dem Produktionsbehältnis eingewogen. Pigmente und Füllstoffe werden dann unter Mischen den flüssigen Rohstoffen zugeschüttet (Ansetzen).
Das somit hergestellte Mahlgut geht anschließend zum Dispergieren. In der Komplettierung wird der Lack noch exakt im Farbton und der Viskosität angepasst. Der Farbmesscomputer (Spektralphotometer) misst den Farbton und vergleicht ihn mit dem Muster des Kunden. Ist die Abweichung in der Tolleranzgrenze wird der Lack von der Qualitätsprüfung freigegeben und abgefüllt.


